We Ruin Klimakompensation

Mit dem Flugzeug nach Teneriffa oder auf dem Kreuzfahrtschiff den Urlaub genießen? Wir wissen, indem wir diese Fortbewegungsmittel benutzen, schaden wir dem Klima. Aber deshalb ganz darauf verzichten? Seit kurzem kursiert die Idee, die ausgestoßenen Schadstoffe zu „kompensieren“ – durch eine Spende, mit der Klimaprojekte unterstützt werden. An anderer Stelle soll das Klima zum Positiven beeinflusst und so die Schadstoffe kompensiert werden. So einfach, wie das zunächst klingt, ist es aber leider nicht. Warum Klimakompensation auch Landraub bedeuten kann, Aufforstung nicht so cool ist, wie wir dachten, was Homomutatus bedeutet und warum wir am Ende vielleicht trotz Kritik doch Klimakompensation zahlen, hört ihr in der Folge: We Ruin Klimakompensation. Bei Spotify, iTunes & Podigee.

 

Quellen

Klimakompensationsanbieter: Beim Spiegel gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Kompensationsanbieter. Stiftung Warentest bewertet sie. Die ZEIT informiert darüber, dass letzten Jahr die Spenden an Atmosfair deutlich gestiegen sind. Diese kritische Berichterstattung von Report Mainz hat zu einem wilden Briefwechsel mit der Rechtsabteilung von Atmosfair geführt.

Klimaprojekte: Die ZEIT ist nach Ruanda gefahren, um sich eins der Atmosfair Projekte näher anzuschauen.  Es gibt auch Klimaprojekte in Deutschland: wie zum Beispiel die hier gezeigte Renaturierung eines Moors in Bayern. Der Gold Standard vergibt Zertifikate, die die Qualität eines Klimaprojekts sichern sollen. Welche Kriterien dafür angesetzt werden, kann man auf der Webseite nachlesen.

CO2: Was CO2 genau ist und welche Auswirkungen es aufs Klima hat, wird bei CO2 Online erklärt. Das Klimaschutzportal bietet Fakten rund um CO2 Emissionen und Informationen zu freiwilliger Klimakompensation.

Autos: Philis Abfuckmoment, der Slogan „Mach dein Auto noch heute unsichtbar“ bezieht sich auf dieses Video von UNSER KLIMA.

Fliegen: In dieser Reportage der ZEIT wird das Geschäft von Billigfliegern diskutiert. Die Deutsche Welle berichtet darüber, wie viel Prozent der Weltbevölkerung weltweit überhaupt fliegt. Plädoyer im Freitag gegen das (innerdeutsche)Fliegen. WDR Servicezeit berichtetet in diesem Video über Kompensation von Flugreisen. Wenn die Menschen so weitermachen wir bisher, wird der Flugverkeher im Jahr 2050 für fast ein Viertel aller globalen Emissionen verantwortlich sein, berichtet die European Environment Agency.

Kreuzfahrtschiffe: Die NZZ bietet Fakten rund um Kreuzfahrtschiffe in Europa und berichtet über deren Auswirkungen auf die Umwelt und einzelne Häfen. Auch UTOPIA informiert über11 Dinge, die jeder über Kreuzfahrten wissen sollte“.

Kerosinsteuer: Der STERN diskutiert verschiedenen Argumente für und gegen eine Kerosinsteuer. Der NABU argumentiert für eine Kerosinsteuer. Das Gegenargument zur Kerosinsteuer, Taiinas Abfuckmoment, stammt von airliners.de. Weitere Informationen zur möglichen Einführung der Kerosinsteuer in Deutschland gibt es beim VCD Verkehrsclub Deutschland e.V. . 

Klassismus: Seyda Kurt schreibt darüber, was der Verzicht aufs Fliegen mit Klassismus zu tun hat. 

 

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